Über mich....
Ich bin Sandra, in der Doggenszene auch als Zonki bekannt, was dieser Seite ihren Namen einbrachte.
Geboren wurde ich im guten 71er Jahrgang und arbeite hauptberuflich als Krankenschwester mit minderbegabten, psychisch kranken Straftätern.
Hunde haben mich von klein auf fasziniert, es mag daran liegen, dass ich als sehr kleines Kind zwei Hunde mein eigen nennen durfte, wenn auch nur für sehr kurze Zeit, denn mit der Geburt meiner Schwester wurden beide Hunde leider wieder abgeschafft - und wer will schon seinen Hund mit einer "doofen Schwester ;)" tauschen?
Seitdem gab es in meiner Familie keine Hunde mehr, ich wollte aber niemals etwas anderes als einen Hund. In Ermangelung hatte ich alle möglichen Kleintiere, vom Hasen bis zum Nymphensittich war alles dabei, später hatte ich dann Ratten, die wenigstens annähernd an einen Hund heran kamen.
Ich begann, bei uns im Dorf Hunde auszuführen. Dabei waren alle möglichen Rassen und Unterarten, vom Strassenmix bis zum Neufundländer. Schon früh hatte ich den Ehrgeiz, dass die Hunde auf mich hören und sich in der Öffentlichkeit auch unauffällig zeigen sollten. Natürlich sollten sie auch ihren Spass haben und ich wollte ja auch einfach mit ihnen zusammen draussen herumtollen.
Aber der Ehrgeiz war da und so überlegte ich mir schon früh, wie ich das anstellen könnte. Sicher gingen nicht alle meine Methoden mit den heute gängigen Erziehungsmitteln konform, doch die Hunde waren immer gerne mit mir unterwegs und hörten auf mich auch meist besser als auf ihre Besitzer.
Meinen ersten eigenen Hund bekam ich während meiner Ausbildung zur Krankenschwester. Es war eine Dogge namens Ranja. Völlig unbefangen und aus heutiger Sicht naiv fuhr ich in die Tschechei, um mir tschechoslowakische Schäferhunde (Wolfshybriden) anzuschauen. Diese Hunde gefielen mir sehr, waren aber in Deutschland noch nahezu unbekannt. Beim dortigen Züchter sah ich, wie diese Hunde gehalten wurden, nahezu wild in Gehegen, und nachdem ich über den noch unsteten Charakter ins Bild gesetzt wurde, war schnell klar, das ist kein Hund für eine Wohnung in Deutschland.
Als Alternative hatte ich mir die Deutsche Dogge ausersehen. Der Nachbar meiner Eltern hatte Doggen und ich war von der Grösse und Kraft beeindruckt, war mir aber hundertprozentig sicher, so einen Hund problemlos aufziehen und handeln zu können.
Wir schauten uns also Doggen bei tschechischen Züchtern an - sogar mit Papieren - und ich nahm meine Ranja mit nach Hause.
Sie wurde direkt in der Tschechei geimpft und enwurmt, denn sie hatte Bandwürmer und die Flöhe konnte man ohne grosses Suchen auf ihr herumspringen sehen.
Aus heutiger Sicht schlägt natürlich jeder verantwortungsbewußte Hundehalter die Hände überm Kopf zusammen, aber damals war es eben so.
Ich hatte Glück, Ranja war kerngesund und blieb es auch bis zu ihrem 8. Lebensjahr, dann starb sie an einem Milztumor. Es folgte ihre Nachfolgerin Nugget - Zerrin vom Hause Wagner.
Ich habe seitdem immer zwei oder mehr Hunde bei mir, ich habe dazugelernt, mir neue Erziehungsmethoden angeeignet, mich über die Rassen informiert und mir Gedanken gemacht. Ich lebte mehrere Jahre mit einer Hundetrainerin und ihrem grossen Hunderudel zusammen und das hat mich entsprechend geprägt.
Heute leben mein Lebensgefährte und ich mit unseren drei Hunden in Wetzlar und ich bin gespannt, was mich noch in meinem Hundeleben alles erwartet.